Nikolaus August Otto war Mitbegründer der Motorenfabrik N. A. Otto & Cie, die im Jahre 1864 in Köln gegründet wurde, im Jahre 1872 ging diese in die Gasmotoren-Fabrik DEUTZ AG über, welche Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach als technischen Direktor engagiert. Nachdem Nkolaus August Otto im Jahre 1877 beim Kaiserlichen Patentamt sein Prinzip des Viertakters patentieren ließ, wurde es via Gerichtsbeschluss am 30.Januar 1886 in Deutschland aufgehoben.
Nun konnten Daimler und Maybach den Viertaktmotor in größeren Stückzahlen bauen und verkaufen. Wenig später entwickelten unabhängig hiervon eine Vielzahl internationaler Ingenieure ebenfalls Viertakt-Benzinmotoren.
Zu den klassischen Merkmalen eines Benzinmotors zählt die Fremdzündung, hier wird das Gemisch durch eine Zündkerze zu einem fest definierten Zeitpunkt gezündet, im Gegensatz zum Dieselmotor ist das Gemisch also nicht selbstzündend. Bei der äußeren Gemischbildung werden Kraftstoff und Luft vor dem Brennraum gemischt, nicht etwa erst im Zylinder wie beim Dieselmotor. Die Motorenleistung beim Benzinmotor wird durch eine Drosselklappe und die Menge des eingespritzten Kraftstoffes geregelt.







