Zeromotorcycles Zero DS (2011)

Mit der Zeromotorcycles Zero DS schließt der US-Hersteller die Lücke zwischen seinen elektrischen Offroad-Bikes und dem Straßenmodell Zero S: Ein Allrounder, der sowohl im Gelände als auch in der Stadt und auf der Autobahn eine gute Figur machen soll.

Zeromotorcycles Zero DS – Zweifach sportlich

„Dual Sports“, das Konzept, das hinter der Modellbezeichnung steckt, drückt es bereits aus: ob auf der Schotterpiste oder auf Asphalt, die b soll ihren Fahrer auf allen Strecken sicher ans Ziel bringen, ohne dass Abstriche an Fahrspaß oder Dynamik fällig werden. Rahmen und Fahrwerk der Zero S wurden entsprechend verändert, um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden.

Ein Doppelholm-Rahmen aus dem bereits von den anderen Zeromotorcycle-Bikes bekannten Flugzeugaluminium bildet das Herzstück der Konstruktion, die sowohl auf der Straße als auch im Gelände Reaktions- und Manövrierfähigkeit sicherstellen soll. Herausgekommen ist dabei keine Chimäre mit den Nachteilen beider Konstruktionen, sondern ein wendiges, robustes Fahrzeug, das im heimischen Kalifornien bereits einen wichtigen Erfolg verbuchen kann.

Das Polizeipräsidium in Scotts Valley stattete seine Beamten mit den fast geräuschlosen, schmal gebauten Flitzern aus, da Ablenkungen durchs Motorgeräusch entfallen und die Beamten sich so besser auf die Umgebung konzentrieren können.

Power für jede Gelegenheit

Die hauseigene Akku-Technologie „Z-Force“ sorgt für den Saft, der für maximal 80 Kilometer Reichweite ausreichen soll – vorausgesetzt natürlich, dass der Fahrer das Beschleunigungsvermögen der Zeromotorcycles Zero DS nicht allzu sehr ausreizt. Ein Onboard-Ladegerät gestattet das Aufladen jederzeit und überall, wo eine Steckdose zur Verfügung steht. Bis zur Maximalladung des Akkus vergehen vier Stunden.

Federung und Reifen wurden vom Hersteller eigens auf das neue Anforderungsprofil getrimmt; Radnaben, Zylinder und Speichen sind aufeinander abgestimmte Spezialanfertigungen, die für verbesserte Belastbarkeit und Reaktionsfähigkeit sorgen sollen.

Die hintere Bremse wird mit dem Fuß betätigt, die Vorderradbremse mit der Hand; die Vorderradaufhängung soll nach Angaben des Herstellers die leichteste sein, die derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 105 Stundenkilometern. Alles in allem ein rundes Konzept; einziger Wermutstropfen ist der vergleichsweise hohe Preis der Zeromotorcycles Zero DS von 10.495,00 Euro.

2 Comments
  1. Reply
    Galgenstein 3. April 2011 at 21:41

    Der Preis der DS wurde dieses Jahr angesichts der zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen gegenüber dem Vorjahresmodell leicht angehoben und liegt nun bei 10.495 Euro.

    • Reply
      Alexander Falk 3. April 2011 at 22:28

      Danke für den Hinweis, der Preis der Zero DS liegt wie richtiger Weise angemerkt aktuelle bei 10.495,00 Euro – ich habe das im Artikel umgehend korrigiert

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