Mavizen TTX02 Electric Superbike (2011)

Ein echter Hingucker! Mavizens Elektromotorrad TTX02 sieht man den Zuschnitt für die Rennpiste auf den ersten Blick an. 2009 wurde der E-Racer erstmals in Las Vegas vorgestellt.

Mavizen TTX02 Electric Superbike (2011)

Mavizen TTX02 Electric Superbike (2011)

Mavizen Superbike – Elektromotorrad mit Biss

Zwei Magnetbürsten-Elektromotoren der Marke Agni sorgen mit 82 Pferdestärken für den Vortrieb. 106 Newtonmeter Drehmoment lassen es auf der Piste mächtig krachen: Das elektrische Superbike bietet eine Spitzengeschwindigkeit von 210 Stundenkilometern und beschleunigt in weniger als 5 Sekunden auf die Referenzgeschwindigkeit von 100 km/h. Die Ladezeit des 55 Kilogramm schweren Lithium-Polymer-Akkus beträgt vier Stunden.

Das Elektromotorrad bietet mit dem 7,5 kWh-Akkupaket eine maximale Reichweite von bis zu 180 Kilometern; je nach Fahrbahnbeschaffenheit, Akkumodell (bis 11 kWh) und Fahrstil sollen sogar 200 Kilometer machbar sein. Damit sind auch längere Ausflüge mit dem Elektromotorrad kein Problem mehr, denn obwohl die Mavizen TTX02 vorrangig für die Rennstrecke konzipiert ist, ist auch eine Straßenzulassung möglich.

Eine aufregende Option für diejenigen, die sich durch einen Aktionsradius von 100 oder gar nur 60 Kilometern, den andere E-Bikes bieten, nicht einschränken lassen möchten. Und Design und Leistung der TTX02 sind durchaus geeignet, Sportfahrerherzen höher schlagen zu lassen – auch wenn man aufs Schalten und Kuppeln verzichten muss und statt eines satten Röhrens nur das Schnurren des Elektroaggregats zu hören bekommt.

Mavizen TTX02 Electric Superbike: Ausstattung und Features

Mit 170 Kilogramm ist das britische Elektromotorrad trotz des schweren Akkupacks noch vergleichsweise leicht. Ein Onboard-PC mit Touchscreen liefert in Echtzeit Performance- und Systemdaten. Remote-Zugriff auf Fahrzeugdaten ist via WiFi, USB und Bluetooth möglich; GPS inklusive. Der Antriebsstrang sitzt in einer Kevlar-verstärkten Karbonfaserhülle. Eine 320-mm-Doppelscheibenbremse sorgt fürs zügige Abstoppen.

Entworfen und entwickelt wurde der schnittige Pistenkracher, der auf dem Chassis der KTM RC8 aufgebaut wurde, vom Organisator der eGrand Prix-Rennserie, Azhar Hussain. Der Preis beträgt inklusive Batteriepack 26.000 britische Pfund (etwa 30.000 Euro); der Hersteller bietet sowohl Finanzierungs- und Versicherungsservice als auch Umrüst-Kits für andere Chassis an. Ob der Versicherungsservice freilich auch für Deutschland gilt, lässt sich nur durch Nachfrage beim Hersteller klären.

Bildergalerie Mavizen TTX02 Electric Superbike (2011)

1 Comment
  1. Reply
    Thomas 5. April 2011 at 07:54

    Schicker als eine Ducati, allerdings auch teurer. Ich hätte bessere Beschleunigungswerte für die neuen Mavizen erwartet. In 5 Sekunden auf Tempo 100 reisst mich nicht gerade vom Hocker, aber schön ist sie.

Hinterlasse einen Kommentar