Mission Motors Mission R (2010)

Mit seiner innovativen Antriebstechnologie will der kalifornische Hersteller Misson Motors neue Maßstäbe setzen. Leistungsfähigkeit und hohe Geschwindigkeit stehen bei MEVT (Mission Electric Vehicle Technology) im Vordergrund – emissionsfreie Superbikes für die nächste Generation hochleistungsfähiger Elektroantriebe.

Mission Motors Mission R (2010)

Mission Motors Mission R (2010) (Bild: Mission Motors)

Mission Motors Mission R: Power für die Rennstrecke

R wie Racing – die Mission R ist klar für die Rennstrecke gebaut. Satte 141 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 260 Stundenkilometern bietet der amerikanische Hersteller auf, um die Pistenkonkurrenz das Fürchten zu lehren. Bereits das Design, maßgeschneidert von James Parker (Chassis) und Motonium-Designer Tim Prentice (Verkleidung), stellt unmissverständlich klar, dass es den Ingenieuren vor allem um drei Dinge geht: Biss, Biss und nochmals Biss.

Angeschoben wird das Kraftpaket von einer Antriebseinheit aus eigener Entwicklung, die unter dem Kürzel EVT innovative Akku-Technik, High-Performance-Komponenten und neuartige Software vereinigt. Die Rennstrecke bietet – so der Hersteller – die ultimative Testplattform für den Beweis der Leistungsfähigkeit dieses Antriebskonzeptes. Daher hat man den Blick bei der Entwicklung klar auf die TTXGP-Rennserie 2011 und die TT-Zero-Competition gerichtet, wo das neue E-Superbike brillieren soll.

Ein Gitterrohrramen aus Chrom-Molybdän und ein verhältnismäßig kurzer Radstand sorgen für eine hohe Reaktionsschnelligkeit des E-Bikes. Der flüssigkeitsgekühlte Motor liefert ein Drehmoment von 115 ft-lb (ca. 155 Nm); 14,4 kWh Energie stellt der Akku bereit. Regenerative Bremsen speisen zusätzliche Energie in den Akku, und Hochleistungskomponenten von namhaften Herstellern wie Brembo, Öhlins und Marchesini runden das Kraftpaket ab.

Mission Motors Mission R (2010) in Bonneville 2009

Mission Motors Mission R (2010) in Bonneville 2009

EVT – nicht nur für die Rennstrecke

Obwohl es relativ sicher scheint, dass keine Straßenversion der Mission R gebaut werden soll, fließen die Erfahrungen von der Rennstrecke selbstverständlich in die Entwicklung leistungsfähiger Straßen-E-Bikes mit ein. Die Branche, die in den letzten Jahren ein enormes Innovationspotenzial unter Beweis gestellt hat, leidet immer noch unter dem Vorurteil, Öko-Fahrzeuge seien lahm und langweilig. Die Liste der Gegenbeweise wird jedoch ständig länger – und die Mission R scheint ein Musterbeispiel dafür zu sein, dass mit emissionsfreier Antriebstechnologie rasante, aufregende Fahrzeuge zu realisieren sind, deren technisches Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist. Freuen wir uns auf die kommende Rennsaison!

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