E-Roller: e-Wolf Sigma 2 Cityscooter

Dynamischer und sportlicher als das Schwestermodell Sigma 1 präsentiert sich der e-Wolf Sigma 2: ein moderner Scooter für den Citybereich, der durch kraftvollen Antrieb und innovative Akku-Technologie überzeugen soll.

E-Roller: e-Wolf Sigma 2 Cityscooter

E-Roller: e-Wolf Sigma 2 Cityscooter (Bild: e-Wolf)

e-Wolf Sigma 2: Flottes E-Mobil aus Frechen

Mit 125 Kilogramm Leergewicht bringt der City-Scooter e-Wolf Sigma 2 fünfundfünfzig Kilo mehr auf die Waage als das Schwestermodell Sigma 1. An der Performance sollen trotzdem keine nennenswerten Einbußen zu verzeichnen sein. Der 3 kW-Radnabenmotor bewältigt ein Gesamtgewicht von bis zu 310 Kilogramm bei einem Steigvermögen von maximal 12 Prozent. 65 Kilometer maximale Reichweite stehen bei 45 Stundenkilometern zur Verfügung, die elektronisch auf 25 km/h abgeregelte Variante bringt es auf 90 Kilometer Reichweite. Das ist nur geringfügig weniger als das Schwestermodell Sigma 1 bietet, nämlich 70 bis 100 Kilometer. Bei der Zuladung darf’s dafür sogar ein wenig mehr sein: Mit 185 Kilo maximaler Zuladung befördert der Sigma 2 bis zu fünfzehn Kilogramm mehr als das Schwestermodell.

Die Steuerungssoftware unterstützt den Fahrer durch Korrekturen, die unnötige Belastungen des Systems vermeiden helfen und so Langlebigkeit und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge sicherstellen sollen. Das im Lieferumfang enthaltene Offboard-Ladegerät pumpt den 18 Kilogramm schweren Lithium-Keramik-Akku in weniger als sechs Stunden am Haushaltsstrom wieder auf volle Ladung auf. Tagsüber fahren, nachts aufladen – eine derzeit sehr gängige Lösung bei elektrischen City-Fahrzeugen.

E-Roller: e-Wolf Sigma 2 CityscooterPerformance durch Kooperation

Was die Scooter aus Frechen von anderen E-Scootern unterscheidet, sind vor allem die Elemente des Antriebsstrangs und die Steuersoftware. Hier holt sich die westfälische 25-Personen-Firma hochkarätige Kooperationspartner mit ins Boot: Die innovativen Lithium-Keramik-Akkus sind eine Entwicklung des Partners Li-Tec GmbH, hinter der die Daimler AG und Evonik stehen. An der Entwicklung der e-Wolf-Fahrzeuge beteiligt sind außerdem die TU Dresden, der TÜV Rheinland und das Leichtbauzentrum Sachsen GmbH, das beim Sportwagen-Prototypen e-Wolf E1 Know-How beisteuerte. So profitieren auch die Scooter der Sigma-Reihe von der Technologie der „großen“ Fahrzeuge.
Der e-Wolf Sigma 2 ist für ca. 3.500 Euro im Handel erhältlich.

1 Comment
  1. Reply
    GERIGO 11. Juni 2011 at 14:57

    Finde das einwenig hochgestochen die Beschreibung mit Selbstentwicklungen, die Komponeneten im Antriebsstrang sind alles Standard China Teile, wie in allen anderen Rollern Verbaut. Da ist rein gar nix selbst entwickelt und dafür 3.500 zu verlangen… wenn kein aussergewöhnlich gutes Batteriemanagement-System und teure Markenakkus verbaut sind zu viel!

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