IAA 2011: Neue Bilder von der eSchwalbe

Die IAA 2011 steht im Zeichen der urbanen E-Mobilität und deshalb wurde eigenes für diese Elektromobile eine separate Halle geschaffen. Ein Gefährt durfte da nicht fehlen, die e-Schwalbe. Wir haben den Stand auf der IAA besucht und wollen euch die neuesten Bilder der E-Schwalbe nicht vorenthalten. Wer eine e-Schwalbe kaufen möchte, der muss mit einem Preis von 4.699 bis 5.799 Euro rechnen und sich bis März 2012 gedulden.

Soe sieht die Elektroschwalbe aus

Soe sieht die Elektroschwalbe aus

Bereits vergangenes Jahr haben wir, die Redaktion von emissionslos.com, im Zuge der Intermot Köln über die elektrische angetriebene Neuauflage des Ost-Kult-Rollers berichtet. Damals war das ausgestellte Stück noch mehr oder weniger eine leere Hülle doch jetzt, ein Jahr später, nähert sich die Vision immer mehr der Serienreife und die eSchwalbe nähert sich dem Verkaufsstart, der ist im März 2012.

Wissenswertes zur eSchwalbe

Die Höchstgeschwindigkeit des neuen Kultobjektes aus Suhl wird je nach Ausbaustufe zwischen 45 und 81 km/h liegen. Die E-Schwalbe wird in zwei Leistungsstufen angeboten werden, wahlweise mit 4 kW oder 8 kW Motor. Das maximale Drehmoment soll laut Hersteller bei 160 Nm liegen – das wird Fahrspaß pur. Der 115 bis 135 kg schwere Elektroroller wird mit hydraulischen Scheibenbremsen zum Stehen gebracht.

Der Lithium-Ionen-Akku kann herausgenommen werden, das ermöglicht eine Batterieaufladung in der Wohnung. An einer haushaltsüblichen Steckdose dauert der Ladevorgang fünf Stunden, mit einem Schnellladegerät sind es nur drei Stunden. Die maximale Reichweite mit einer Batteriefüllung liegt je nach Anzahl der dazugekauften Akkusätze zwischen 60 und 180 Kilometern.

Zwar ist der Anschaffungspreis des Nostalgie-Elektrorollers mit fast 5.000 Euro im Basismodell nicht ganz billig, dafür sind die Folgekosten ein gutes Argument. Laut Herstellerinformationen sollen mit der E-Schwalbe nur 75 Cent Stromkosten für eine Strecke von 100 Kilometern anfallen. Partner des noch jungen Unternehmens ist der Energieversoger Entega, er liefert Ökostrom aus 100 Prozent regenerativ erzeugter Energie.

3 Comments
  1. Reply
    Mario 24. September 2011 at 17:27

    Als ehemaliger Schwalbefahrer, kann ich nur sagen, dass sie dem Original ziemlich nahe kommt. Allerdings dürfe sie für diesen Preis quasi unverkäuflich sein. Mich würde auch mal interssieren, wie die Macher auf diesen Preis kommen. Die benötigten Komponenten kosten nur einen Bruchteil davon ;-(

    • Reply
      Alexander Falk 25. September 2011 at 18:14

      Ih persönlich finde den Preis der neuen Schwalbe auch zu hoch gegriffen, allerindgs dürfte die zu erwartende Stückzahl recht niedrig sein und die Entwicklungs- und Zulassungskosten in Deutschland sind sicher nicht ganz billig. Dennoch hätte ich auch rund 1.000 Euro weniger für den Einstieg erwartet.

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        Modsard 13. Oktober 2011 at 11:22

        Durchaus vorstellbar, dass die Schwalbe trotz des Preises ein Erfolg wird. Wenn Qualität, Leistung und Herstellungsbedingungen stimmen sollte der Preis für Fans kein Problem sein. Alle Anderen weichen eh auf Roller made in Billiglohnländern aus.

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