Die Schwalbe kommt wieder auf den Markt. Der findige Entwickler efw-Suhl GmbH lässt dem Klassiker unter den Scootern Flügel wachsen, doch dieses Mal fliegt die Schwalbe elektrisch. Dank ausgefeilter Technik können auch Verbrennungs-Puristen keine Einwände mehr erheben. Elektrisch ist eben doch aufregend.
Die eSchwalbe – Bewährte Kurven mit neuer Technik
Modernste Akkutechnik sorgt bei der Schwalbe für extrem ausgiebige Fahrzeiten. Das kraftvolle Elektromotorkonzept, welches im Elektroroller verbaut wird, bietet Leistungsreserven ohne Ende. Die eSchwalbe wird in drei verschiedenen Varianten erhältlich sein. 25, 45 und 80 km/h. Damit dürfte eine breite Zielgruppe angesprochen werden, denn sowohl Jugendliche, als auch Erwachsene Fahrer dürften ein passendes Modell finden. Die eSchwalbe wird also ein treuer Begleiter auf dem Weg zur Schule, aber auch zur Arbeit.
Bildergalerie: Suhl E Schwalbe
Da in Großstädten nur bei wenigen Häusern eine Außensteckdose vorhanden ist, hat efw-Suhl der Schwalbe einen tragbaren Akku spendiert. Dieser kann demontiert und dann mit ins Haus genommen werden, wo ihn der Besitzer über ein Ladegerät mit Energie versorgen kann. Sehr praktisch, da man so auch bei Freunden eine Ladung durchführen kann, während man sich bei einer Tasse Kaffee über die Fahreigenschaften der eSchwalbe unterhält.
Wie weit ist die Technik fortgeschritten?
Die eSchwalbe ist marktreif. Nahezu lautlos und 100 Prozent emissionsfrei, stellt der Elektroroller das optimale Fahrzeug für die Stadt dar. Doch auch für Überlandfahrten ist die Schwalbe bestens geeignet, denn mit unterschiedlichen Akkukonfigurationen sollen laut Hersteller Reichweiten bis 200 Kilometer möglich sein.
Der Fahrt ins Grüne steht somit also nichts mehr im Weg. Bei der Auswahl der Materialien, hat man direkt auf Recyclingfähigkeit geachtet und kann damit den CO2 Ausstoß, der bei der Produktion entsteht größtenteils kompensieren.
Im Frühjahr 2011 ist es dann soweit. Die eSchwalbe kommt auf den Markt. Der Hersteller hat sich als ganz besondere Aktion etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Jeder Kunde, der eine eSchwalbe kauft, bekommt ein kostenloses Kontingent Ökostrom mit dazu.








Eine Entwicklung die ich im Auge behalten werde. Für meinen täglichen Dienstweg von einfach 20 Kilometern, den ich per 2-Rad zurücklege, ist diese Schwalbe mit Sicherheit eine Alternative zum herkömmlichen Motorrad.
Sehr interesant! Bleibt abzuwarten wie gut das ganze wird. Vom der optik her nicht schlecht! Technisch bin ich gespannt fahre selber noch das Orginal anno 1978. Was ich mich noch frage ist was die Blinker her angeht da müssen wohl noch welche hinten dran weil sonst der tüv nein sagt zur Betriebserlaubnis aber das sind halt Kleinigkeiten.
Was mir aber noch Kopfzerbrechen macht ist “ob die Sache auch gut geht”,siehe die Geschichte von Simson nach der Wende. Gute Ideen gabs damals schon nur leider kam nicht alles auf den Markt,leider!Auf jedenfall muss der Preis und das drum herrum stimmen Händler,Ersatzteile,zuverlässigkeit und das wichtigste Qualität!!! Mit dem Namen wird viel verbunden. Ich freue mich aber sehr das es wieder etwas gibt der alte Namen mit neuen Technologien verbindet.
Ich drück den Entwicklern die Daumen!
Hallo Schwalbenfahrer!
Da müssen hinten keine dran (Blinker). StVZO der DDR und die aktuell geltende sagen, daß Blinker am Lenkerende von vorn und hinten ausreichend gut gesehen werden können, natürlich nur wenn ABE erteilt. Wenn ein Fahzeughersteller an seinem Fahrzeug nur ein Teil ein- oder anbaut welches keine ABE hat (wenn gesetzlich vorgeschrieben) darf das Fahrzeug erst garnicht in Verkehr gebracht werden. Das gilt für Fahrräder genauso wie für Motorbetriebene Fahrzeuge die auf öffentlichen Straßen fahren wollen.
MfG
Alexander
Diese Aussage ist leider falsch ! Laut bestehender STVZO müssen vorn und hinten Blinker am Fahrzeug sein, ebenfalls ist ein Rückstrahler Plicht. Für die Fahrzeuge die schneller als 45 km/h fahren, also Zulassungspflichtig sind, ist ebenfalls der rechte Rückspiegel und eine Kennzeichenbeleuchtung Pflicht. Diese Dinge sind zur Erteikung einer BE (Betriebserlaubnis) gesetzlich vorgeschrieben.
Gelungenes Retrodesign! Auch der Elektromotor made in Germany ist schon längst überfällig! Eine Sache wäre noch genial, wenn mann die Drosselung der Geschwindigkeit mit bestandener Fahrerlaubniss zB. A1 aufheben könnte. Welche Lebensdauer hat eigentlich der Akku?
Nun ja. Scheint doch ein Fake zu sein, oder? Anfragen per Webseite werden nicht beantwortet, Weiteres nicht zu erfahren. Neofonie lässt grüßen…
Glaube ich nicht, ich habe mit den Verantwortlichen auf der Intermot gesprochen. Aber es dauert sicher noch einige Jahre bis die E-Schwalbe auf den Markt kommt.
Hmm – ist schon merkwürdig still geworden.
“Schaun mer mal” wie es weiter geht.
Die Verantwortlichen geizen enorm mit technischen Details. Was taugt die e-Schwalbe? Klar wäre ein Remake der alten Marke super für die Region. Ich würde es mir sowas von wünschen. Wie wollen sie aber Investoren und Banken überzeugen mit diesen mageren Aufreißern? Auf http://www.aus-der-ddr.de/artikel/die_e_schwalbe_aus_suhl_soll_noch_2011_in_serie_gehen-aid_327.html wird das ganze einmal näher beleuchtet. Die Frage ist: Handelt es sich um ein Marketing-Gag, oder steckt dahinter ein handfestes, bisher geheim gehaltenes Konzept?
Wann kommt denn nun endlich die E-AWO nach E-Trabi und E-Schwalbe wird es langsam mal Zeit.
Hallo Alexander,
Danke für die Erwähnung meiner Seite
Und wenn ich mich hier so umsehe muss ich dringend was an meinem Design machen…
VG, Thomas
Liebe Suhler,
vergesst ja nicht den Kettenkasten!ABS und die Anhängerkupplung…
Eigentlich ist das ganze ja ein sehr schönes Projekt, aber ich werde den Eindruck nicht los das hier wieder viele Dinge recht komisch sind. Die Zeit wird zeigen was daraus wird.
Der letzte Artikel den ich darüber gelesen habe war in der Super Illu und da blieb mir das Lachen im Hals stecken. Dort wurde der Preis des getesteten Fahrzeugs mit 4700 Euro angegeben. Und das kann ja wohl nur ein Witz sein. Selbst als Händler habe ich auf Nachfragen keine konkreten Antworten erhalten, das ganze macht einen recht unfertigen und übereilten Eindruck auf mich.
Darauf das die Schwalbe hier gebaut wird kann man jetzt noch nicht viel geben. Vielleicht wird sie ja hier wenigstens zusammengebaut. Blinker, Bremsarmaturen, Spiegel Leuchten sind jedenfalls definitiv aus China. Das scheint das selbe zu werden wie bei MZ. Der Charly E-Roller ist komplett aus China und die 125er werden aus Teilen die aus Polen, Ungarn und Tschechien kommen, zusammengebaut.
Wozu diese Schwalbe einen derartig großen Motor haben muß, erschließt sich mir überhaupt nicht. 8 bis 15 PS ? Wozu ??? Das Original hatte 3,6 PS und ist damit gut unterwegs. Ein Charly Roller und die anderen China Fahrzeuge mit 25 km/h haben im Schnitt zwischen 350 und 600 Watt Leistung und sind noch gedrosselt damit sie nicht schneller als 25 fahren !
Hier bleiben sehr sehr viele Fragen offen. Zum einen die Qualität des Fahrzeuges an sich, hier sieht es wohl so aus als ob das alles aus China kommt.
Dann die Qualität der kompletten E-Anlage, vielleicht ist wenigstens die aus Deutschland.
Der Preis wird eine ganz entscheidende Rolle spielen. Bei 4700 Euro wie in der Zeitung stand ist das Ding unverkäuflich.
Die unter realen Bedingungen erzielbare Reichweite wird ebenfalls interessant werden. Bei der Leistung die hier angegeben wird sind 50 km schon Optimistisch, 200 km sind absoluter Blödsinn. Jeder mit einem Taschenrechner kann das problemlos nachvollziehen.
Der Akkupack eines Charly Rollers mit 0,5 Kw wiegt ca. 10 Kg, was soll der der Schwalbe wiegen ? Bei Bleibatterien sind wir hier problemlos bei mindestens 25 bis 30 kg. Und die schleppt man problemlos zum Laden in die Wohnung ? Und zum Schluß wird das Händler und Servicenetz eine große Rolle spielen, das ist bis jetzt nicht vorhanden. Richtige Motorradhändler werden kaum Interesse haben, da die Wartungen mit denen man Geld verdient an diesem Fahrzeug nicht stattfinden. Das Geld was man dabei sparen kann wird aber mit Sicherheit beim Kauf eines Akkupacks für die Schwalbe dann doppelt und dreifach fällig.
Ich wünsche dem Projekt trotzdem viel Glück, auch wenn das bis jetzt alles recht eigenartig aussieht. Das letzte Projekt von MZ war die 1000er… Und die hat MZ das Genick gebrochen mit einem Preis der viel zu hoch war und technischen Problemen die man nicht in den Griff bekommen hat. Dort wurden Kunden zu Probefahrern.
Ich hoffe das man daraus gelernt hat.